Lausitzer Hanfarbeit

Nutzhanf boomt, ist robust und vielseitig einsetzbar. Ein LEAG-Team testet seinen Anbau in der Lausitz.

Saure Gurken waren gestern, einmal Hanföl bitte! Zumindest wenn es nach Stefan und Hannes geht. Die beiden haben sich mit zwei Kollegen zusammengetan, um die Potentiale von Nutzhanf auszuloten. Schließlich erlebt die jahrhundertalte Kulturpflanze gerade ihr Comeback. Ob als Speiseöl, in Schokolade, Nahrungsergänzungsmitteln, in Kosmetika oder in der Baustoffindustrie: Hanf boomt, denn er ist vielseitig einsetzbar, gesund und robust.

Für die LEAG, einen der größten Flächenbesitzer der Lausitz, eine vielversprechende Kombination. Wir schauen uns mit Hannes und Stefan die ersten „Feldversuche“ an und besuchen eine 500 Jahre alte Mühle am Rande des Spreewalds, in der aus diesen Pflanzen das erste zu 100 Prozent regionale Hanföl der Lausitz gepresst wird. 

 

 „Hanföl ist nur der erste Schritt. Für die Zukunft streben wir die Vollverwertung der Pflanze an.“

Hannes Mitrach und Stefan Zimmermann
Hanfteam LEAG

‹0,2% THC-Gehalt

+ robust, vielseitig, gesund +
+ braucht wenig Wasser +
+
 keine Herbizide und Pestizide +
+ Selbstverträglichkeit +
(gibt dem Boden Nährstoffe zurück und kann über viele Jahre auf den gleichen Flächen angebaut werden)

Lusatia Sativa

Lusatia Sativa – so sollen die künftigen Hanf-Produkte der LEAG heißen. Ihr Alleinstellungsmerkmal: Regionalität durch Anbau, Ernte und Veredlung vor Ort. Der Name ist aus dem Lateinischen abgeleitet und steht für Lausitz (re-)kultiviert. 

Hanf im Revier

Impressionen, fotografiert von Andreas Franke