Brennstoffe aus veredelter Braunkohle

Der traditionsreiche Veredlungsbetrieb Schwarze Pumpe liegt an der Grenze von Brandenburg und Sachsen. Hier verarbeiten wir ausgewählte Rohbraunkohle der Lausitzer Tagebaue zu modernen Brennstoffen. Im Veredlungsprozess wird der Heizwert erhöht und die Gebrauchseigenschaften werden verbessert.

Die Rohbraunkohle wird aufbereitet, getrocknet und geformt beziehungsweise gemahlen. So stellen wir daraus Produkte wie Briketts, Braunkohlenstaub und Wirbelschichtkohle her. In dieser Form kann Braunkohle in privaten Haushalten, in Heizwerken oder der Industrie effizient und umweltverträglich zur Erzeugung von Wärme und Strom genutzt werden.

Das Lausitzer REKORD-Brikett

Das Braunkohlenbrikett ist ein Brennstoff-Klassiker, der im Trend liegt. In Kaminen und Kachelöfen sorgt es für wohlige Wärme daheim. Passend für den jeweiligen Einsatzort stellen wir Braunkohlenbriketts in unterschiedlicher Form her und bieten sie verpackt, gebündelt oder als lose Schüttware an. Als schwefel- und aschearmer Brennstoff kommt der lose Brikettstein aber nicht nur in den privaten vier Wänden zum Einsatz. Auch gewerbliche und industrielle Feuerungsanlagen setzen ihn ein.

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Braunkohlestaub LignoPlus

Für die Herstellung von LignoPlus bereiten wir Braunkohle hoher Qualität auf, trocknen sie in Kraft-Wärme-Kopplung und mahlen sie auf. Dadurch entsteht ein feinkörniger, fließfähiger und effizienter Brennstoff. Er findet vor allem in wärmeintensiven Branchen Anwendung. Dort ersetzt LignoPlus zunehmend Öl und Gas, da er gegenüber den importabhängigen Brennstoffen deutlich günstiger ist. Zudem unterliegt Braunkohle als heimische Ressource einer kalkulierbaren Preisentwicklung und bietet langfristige Versorgungssicherheit.

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Wirbelschichtbraunkohle

Auch Lausitzer Wirbelschichtbraunkohle bietet eine kostengünstige Energiealternative zu Heizöl und Erdgas. Sie wird in Feuerungsanlagen mit Wirbelschichttechnologie eingesetzt. Bei der Wirbelschichtfeuerung werden die fein gekörnten Braunkohlenteilchen mithilfe von eingeblasener Luft in einem Wirbelbett zum Schweben gebracht und verbrannt.

Zugefügter Kalk und basische Bestandteile der Asche ermöglichen sehr niedrige Schwefelemissionen. Das entstehende Schwefeldioxid wird bereits im Feuerungsraum zu unschädlichem Gips umgesetzt. Durch niedrige Betriebstemperaturen und eine gestufte Verbrennungsführung entstehen nur geringe Mengen Stickoxid. Somit sind keine sekundären Rauchgasreinigungsverfahren mehr notwendig.