Feuer und Flamme

Die Werkfeuerwehr will sich zukünftig noch stärker in der Ausbildung engagieren. 

3 Standorte, 56 Einsatzfahrzeuge, 200 haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter, über 8.000 Einsätze im Jahr, davon einige in bis zu 300 Meter Höhe, in kalten Gewässern oder bei Temperaturen um die 500 Grad: Wer Werkfeuerwehrmann oder -frau werden möchte, muss körperlich und mental fit sein.

So wie Stefanie. Sie arbeitet seit 2015 in der Feuerwehrwache Jänschwalde. Den dafür notwendigen Grundlehrgang absolvierte sie mit Bestleistungen.

„Kollegial, teamfähig, engagiert, technikaffin, sozialkompetent und kreativ“, so sieht laut ihr der ideale Bewerber für eine Ausbildung bei der Werkfeuerwehr aus. Ob Moderator Benny, der den Beruf für seinen Vlog testet, diese Anforderungen erfüllt?

Wir sprechen mit Stefanie und Martin und erfahren mehr zu Ausbildung und Co.

Praktische
Ausbildung durch die Werkfeuerwehr

+ Atemschutzübungsanlage in Schwarze Pumpe +

+ Brandübungscontainer in Jänschwalde +

+ Nutzung Handfeuerlöscher +

+ Unterstützung Freiwilliger Feuerwehren +

Theoretische
Ausbildung durch die Werkfeuerwehr

+ Brandschutzhelferausbildung +

+ Ersthelferausbildung +

+ Brandpostenschulungen +

Wie werde ich LEAG-Werkfeuerwehrmann/ -frau?

1. abgeschlossene Berufsausbildung

2. bestandener Auswahltest (= deutsches Sportabzeichen)

3. Grundlehrgang „Brandmeister“, 42 Wochen durch Landesfeuerwehrschule oder Werkfeuerwehrverband

4. danach Spezialausbildungen wie z.B. Sanitäter, Höhenretter, Taucher

„Wir unterstützen bereits den Landkreis mit Technik, Know-how und Personal und wollen unser Engagement auch auf Landesebene ausweiten.“

Martin Gloeckner
LEAG-Feuerwache Jänschwalde

Die LEAG Werkfeuerwehr. Das sind drei Standorte, Foto: Andreas Franke
Eine Flotte aus 56 Fahrzeugen, Foto: Andreas Franke
Und rund 200 haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter, Foto: Andreas Franke
Benny Job schaut sich am Standort Jänschwalde um, Foto: LEAG
Leiter Martin Gloeckner erklärt ihm die Ausbildungsschwerpunkte, Foto: LEAG
Einige der Feuerwehrleute sind auch ausgebildete Taucher, Foto: Andreas Franke
30 Kilo müssen die zusätzlich schultern, Foto: Andreas Franke
Auch die ABC-Ausrüstung ist nicht ohne, Foto: LEAG
Schwindelfreie Spezialisten: Die Höhenretter, Foto: Andreas Franke
Bis aus 300 Metern müssen sie sich und andere abseilen, Foto: Andreas Franke
Auch Benny „darf“ hoch hinaus, Foto: LEAG
Trotz Höhenangst schlägt er sich tapfer, Foto: LEAG
Steffi ist seit 2015 dabei, Foto: LEAG
Mit ihr geht es für Benny in den Brandcontainer, Foto: LEAG
Auch das gehört zum Arbeitsalltag: Atemschutzmasken checken, Foto: Andreas Franke
Ein weiterer Service: Die Wartung von Handfeuerlöschern; Foto: Andreas Franke
Sanitäter gehören zu jedem Team, Foto: LEAG
Immer gefragt: Die Ausbildung in der Atemschutzübungsanlage, Foto: Andreas Franke
Gut überwacht von den Kollegen, Foto: Andreas Franke
Gelingt auch diese Simulation, Foto: Andreas Franke
Alles im Blick hat auch der Leitstellendisponent, Foto: Andreas Franke