Sinnvolle und nützliche Praktikumsarbeit

Kai Kamphöfener, 23 Jahre, Praktikant im Bereich Elektro- und Leittechnik, erklärt den Nutzen seiner Arbeit

Kai Kamphoefener Mitarbeiter von LEAG

„Ich studiere Regenerative Energiesysteme an der TU Dresden und bin derzeit dabei, ein Praktikum bei der LEAG zu absolvieren. Ein Ingenieur aus dem Unternehmen hat mich darauf gebracht. Das passt nicht zusammen? – Oh doch. In meiner Praktikumsarbeit beschäftige ich mich mit Generatoren und deren Revisionszyklen. Für die gibt es Richtlinien des Fachverbandes der Strom- und Wärmeerzeuger VGB und selbstverständlich auch betriebliche Standards bei der LEAG.

Doch die Ansprüche an die Flexibilität der Kraftwerke durch den Vorrang von Wind- und Solarstrom bei der Aufnahme in die Netze, erfordert ein Umdenken bei den bisherigen Regeln. Ich habe ein Analysetool geschrieben und dabei einen theoretischen Ansatz gewählt, der die häufigeren Lastwechsel bei den Generatoren berücksichtigt mit dem Ziel, Revisionsempfehlungen geben zu können. Das ist eine schöne Aufgabe. Sie ist sinnvoll und wird gebraucht. Und sie passt gut zu meinem Studiengang.

Meine fertige Praktikumsarbeit plant die LEAG beim VGB einzureichen, damit der seine Revisionsempfehlungen für die Zukunft überarbeiten kann.

2018 werde ich mit dem Studium fertig sein. Am liebsten möchte ich an meinem künftigen Arbeitsplatz dafür sorgen, dass die Energiewende vernünftig umgesetzt wird. Einen wichtigen Teil des nötigen Rüstzeugs nehme ich auf jeden Fall schon mal aus meinem Praktikum mit.“