Eine ideale Verbindung: Theorie und produktiver Praxiseinsatz

Jonas Kühn, Student zum Bachelor of Arts, schreibt über sein Studium und die Praxiseinsätze bei der LEAG

Jonas Kühn wird Bachelor of Arts

„Anfang Februar habe ich das sechste und damit letzte Semester meines dualen Studiums zum Bachelor of Arts in der Fachrichtung Industrie begonnen. Ich hatte mich nach dem Abitur ganz bewusst für diese Kombination von Theorie und Praxis entschieden und kann heute sagen, dass das richtig war.

Ich habe bei der LEAG nicht nur die Möglichkeit, mein an der Hochschule in Berlin erworbenes Wissen dem Praxistest zu unterziehen. Es ist mehr als das: Bei jedem meiner Praxiseinsätze in den verschiedenen Fachabteilungen hatte ich stets das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas Sinnvolles zu tun. Das war in der Nebenbuchhaltung so, wo ich Automatisierungspotenziale für den Rechnungseingang finden sollte, und auch beim Tagebau-Controlling, wo ich helfen konnte Quartalsauswertungen zu vereinheitlichen. Den Satz ‚Sie kommen wie gerufen‘ habe ich nicht nur einmal gehört. Und die Kontakte, die ich geknüpft habe, halten auch über den Praxiseinsatz hinaus. Es ist schön, echtes Interesse an meinem weiteren Werdegang zu erfahren

In meinem Studium habe ich mich für die Vertiefung „Finanz- und Rechnungswesen“ entschieden. Dort sehe ich auch meine berufliche Zukunft. Doch erst einmal schreibe ich meine Bachelorarbeit im LEAG-Controlling. Es wird darin um Financial Data Warehouse Systeme gehen. Auch hier gehe ich davon aus, dass sowohl für mich als auch für das Unternehmen ein Mehrwert entstehen wird.

Ich habe meine Ausbildung im Jahr 2016 begonnen, als das Unternehmen gerade verkauft wurde. Eine bessere Möglichkeit, in der Praxis zu erleben, wie sich Strukturen und Prozesse in einem großen Unternehmen verändern, hätte ich nicht haben können.

Was mir imponiert, ist zudem, wie sehr sich die Mitarbeiter in den Fachabteilungen mit ihren Aufgaben identifizieren, wie sie engagiert bei der Sache sind. Vielleicht habe ich mich auch deshalb so wohlgefühlt. Ich würde auch künftig sehr gern dazugehören und habe bereits eine Initiativbewerbung abgegeben.

Ich verdiene mein Geld mit dem Kopf. Deshalb habe ich mir für die Freizeit einen körperlichen Ausgleich gesucht. Seit dem ersten Schuljahr spiele ich Fußball zu Hause in Calau und seit dem Sommer 2018 bin ich auch Schiedsrichter. Die Ausbildung habe ich gemacht, weil mir Fairplay wichtig ist und weil Schiedsrichter immer gebraucht werden. Es stimmt, man braucht da ein dickes Fell. Aber ich habe zum Glück die Gabe, ruhig bleiben zu können und in aufgeheizten Situationen andere zu beruhigen. Aus meiner Erfahrung als Spieler möchte ich Dinge besser machen und dazu beitragen, dass das Schöne am Spiel nicht durch Fehlentscheidungen kaputt gemacht wird.

Es gehört auch Größe dazu, eventuelle Fehler einzugestehen. Das kann auch im Arbeitsalltag nützlich sein.“