Eine Ausbildung, die sich mit dem Sport vereinbaren lässt

 

Bryam Rex schreibt über seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik 

 

Azubi Bryam Rex

Bei der Wahl meines Berufs gab es für mich damals drei Prämissen: Es sollte etwas Handwerkliches sein, der Weg zur Arbeit sollte nicht allzu weit sein und es sollte sich gut mit meinem Sport vereinbaren lassen.

Schon als Kind wollte ich Feuerwehrmann werden und bin seit meinem achten Lebensjahr bei der Freiwilligen Feuerwehr in meinem Heimatort. Für die Berufsfeuerwehr ist jedoch ein gewerblich-technischer Beruf eine Grundvoraussetzung. Deshalb also Prämisse Nummer Eins, eine handwerkliche Ausbildung. Da meine Ausbildungsstätte faktisch um die Ecke liegt, klappt es parallel dazu auch weiter mit der Freiwilligen Feuerwehr und – für mich inzwischen genauso wichtig – mit dem Sport.

Dafür habe ich bei der LEAG viel Unterstützung erfahren. Ich betreibe Cross-Triathlon – inzwischen auf internationalem Niveau. Zu Beginn meiner Ausbildung war noch nicht abzusehen, dass ich einmal Deutscher Meister würde und mich für die legendäre X-Terra Meisterschaft auf Hawaii qualifizieren kann. Das normale Training absolviere ich nach Ausbildung und Schicht mit meinem eigenen Trainingsplan. Dazu kommen Trainingslager und Wettkämpfe. Ich muss dafür keinen Urlaub nehmen, sondern werde freigestellt. Das ist eine sehr großzügige Hilfe, die nicht jedes Unternehmen möglich gemacht hätte.

Im Gegenzug strenge ich mich in der Ausbildung auch sehr an. Mein Ziel ist es, im Frühjahr mit dem Prädikat „Gut“ abzuschließen. Kürzlich habe ich auch die Zusage bekommen, dass die LEAG mich zunächst für ein Jahr übernehmen wird. Wenn man weiß, was man will und das ernsthaft betreibt, bekommt man auch alles unter einen Hut.