Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien sollen bis 2030 rund 65 Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Auch wir intensivieren unser Engagement und wollen vor allem bei Wind und Photovoltaik wachsen. Die Erneuerbaren sind dabei mehr als ein einzelnes neues Geschäftsfeld.

Unser Engagement

Die LEAG baut ihr Portfolio an Erneuerbaren Energien stetig aus. Erfahren Sie mehr über unsere vorhandenen Anlagen und die aktuellen Projekte. 

Unsere neuen Projekte

Dem Bau eines Wind- und Solarparks geht eine intensive Phase der Projektierung und Genehmigung voraus. Aktuell planen wir unter anderen folgende Projekte: Windpark Forst-Briesnig II, Floating PV auf dem künftigen Cottbuser Ostsee, Energiepark Bohrau. Wir informieren Sie zum Projektstand. 

Zu unseren Projekten
Unsere Anlagen

Erneuerbare Energien werden zum festen Bestandteil unseres Portfolios. Erfahren Sie mehr über unseren Anlagenbestand in Welzow, Lübbenau, Cottbus und Zschornewitz. 

Zu unseren Erneuerbaren Anlagen

Deutschland strebt Klimaneutralität an

Das Energieversorgungssystem in Deutschland durchläuft einen grundlegenden Wandel. Die deutschen Kernkraftwerke werden Ende 2022 vollständig abgeschaltet sein. Die Stromerzeugung aus Kohle soll bis spätestens 2038 beendet werden. Neben regelbaren Gaskraftwerken werden vor allem die Erneuerbaren Energien immer größere Verantwortung übernehmen. Dabei ist grüner Strom auch in anderen Wirtschafts- und Lebensbereichen gefragter Treibstoff für den Wandel – sei es in E-Autos, Wärmepumpen und zur Herstellung von Wasserstoff. 

Durch die so genannte „Sektorenkopplung“ der Stromwirtschaft mit den Bereichen Wärme, Verkehr und Industrie steigt auch hier der Strombedarf. Wichtig ist uns, dabei mit dem Ausbau regenerativer Stromerzeugung auch regionale Wertschöpfungsketten zu ermöglichen und mitzugestalten. 

Erfahren Sie mehr zu unserem Engagement für Wasserstoff-Mobilität in Cottbus.

Neue Wege mit Erneuerbaren

Wind, Sonne und Co. schaffen Synergien für die wirtschaftliche Wertschöpfung in der Region. Sie stehen auch in enger Verbindung mit weiteren Geschäftsfeldern der LEAG. Dazu gehören die Stromvermarktung und Betriebsführung für Erneuerbare, aber auch die Hauptwerkstatt MCR mit ihrem großen Wartungs- und Instandhaltungsangebot. Darüber hinaus können auch Gewerbe und Industrie sowie Ansiedlungsvorhaben davon profitieren, wenn erneuerbare Energie ausgebaut werden und die Versorgung mit grünem Strom und Wasserstoff aus der Region möglich ist.

Zugleich wächst mit dem Ausbau von Wind- und Sonnenstrom auch die Volatilität der Energieversorgung. Deswegen gehören für uns der Ausbau und die Integration in ein rund um die Uhr stabiles Versorgungssystem zusammen. Dazu brauchen wir einen Puffer zwischen der tageszeit- und wetterabhängigen Produktion und dem Bedarf der Verbraucher. Diesen Puffer bieten neue Ansätze bei Vermarktung und Verbrauch erneuerbaren Stroms sowie Speicher- und Wasserstofftechnologien. Diese müssen in der notwenigen Größenordnung entwickelt, errichtet und betrieben werden. Auch hier ist LEAG aktiv und betreibt unter anderem einen der größten Batteriespeicher Europas, die BigBattery Lausitz. Darüber hinaus entwickeln wir mit den LEAG energy cubes neue Stromnutzungs- und vermarktungskonzepte für flexible Prosumer in Industrie und Gewerbe.

Unsere Projekte

Wir sind einer der größten Grundbesitzer Ostdeutschlands. Mit EP New Energies haben wir einen kompetenten Partner, um Projekte für unsere Flächen zu entwickeln und gemeinsam mit unseren hausinternen Fachbereichen in Genehmigung zu bringen. Für den optimalen Betrieb können wir auf unseren Betriebsführungsbereich setzen und kooperieren auch mit Startups über den Accelerator SpinLab in Leipzig. Darüber hinaus bauen wir die Direktvermarktung erneuerbaren Stroms aus. Die Weichen sind gestellt.

Unser Partner EP New Energies Logo

Unser Engagement ist Teil einer breiten strategischen Entwicklung. Künftig werden wir intensiv mit der EPH-Tochter EP New Energies als Projektentwickler für Wind und PV zusammenarbeiten. Projektiert wird zunächst vorrangig auf Flächen der EPH-Konzerngruppe. Für Brandenburg und Sachsen bietet sich hier ein großes Potential für den Ausbau der Erneuerbaren.

Mehr über EPNE erfahren

Schwimmende PV-Anlagen

Die Errichtung einer Floating PV-Anlage auf dem künftigen Cottbuser Ostsee ist eines unserer Leuchtturmprojekte. Die Projektierung übernimmt EP New Energies. Mit etwa 21 MW wäre die Anlage das bislang größte in Deutschland realisierte Floating PV-Projekt. Die Solarmodule bilden einen bis zu 18 Hektar großen schwimmenden PV-Park. Der künftige Cottbuser Ostsee hat eine Gesamtfläche von 1.900 Hektar. Die Flächeninanspruchnahme beträgt somit weniger als ein Prozent der Seefläche.

Größe der Anlage

bis zu 18 Hektar

Nennleistung

ca. 21 MWp geplant

Jahreserzeugung

ca. 20.000 MWh geplant
(entspricht Jahresstromverbrauch
von 5.700 Haushalten)

Planungstand am Cottbuser Ostsee

Die Dimension des Sees ermöglicht es, die Vorhabenfläche mit größtmöglichem Abstand zu allen touristisch genutzten Seeufern zu beplanen, außerhalb geplanter Schifffahrtsrouten und von allen Seiten umfahrbar. Aufgrund der flachen Ausführung wird die PV-Anlage von den touristisch genutzten Ufern aus kaum wahrnehmbar sein.

Der erzeugte Strom soll auf dem kürzesten Weg zum östlichen Seeufer und anschließend zum Umspannwerk Cottbus-Nord transportiert werden. Als innovatives Erneuerbaren-Projekt passt die schwimmende PV-Anlage gut zur Vision der Stadt, am Cottbuser Ostsee ein ganzheitliches Mobilitäts- und Energieversorgungskonzept für ein CO2-neutrales Hafenquartier zu realisieren. Zugleich kann sie ein Baustein für CO2-neutrale Mobilität in Cottbus und der Lausitz werden. 

Für die Errichtung der Anlage ist die Aufstellung eines Bebauungsplans durch die Stadt Cottbus erforderlich. Das Verfahren wird mit Beteiligung der Öffentlichkeit und der zuständigen Behörden geführt und startet mit dem Aufstellungsbeschluss vom Juni 2021. 

Aufgrund des Flutungsfortschritts plant die LEAG parallel dazu, in Vorleistung zu gehen und mit der Vergütung des Seebodens im Vorhabengebiet zu beginnen. Nach Erhalt des Satzungsbeschlusses und der Baugenehmigung könnten 2023 Errichtung und Inbetriebnahme der Anlage erfolgen. Ihre absehbare Jahreserzeugung von ca. 20.000 Megawattstunden würde rechnerisch ausreichen, um 5.700 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Visualisierung der Anlage

Bei der Positionierung und der baulichen Ausführung der schwimmenden PV-Anlage wird viel Wert darauf gelegt, dass die Wahrnehmbarkeit von den touristisch genutzten Ufern aus so gering wie möglich ist.

Sichtachse Ostseestandort Lakoma, Grafik: LEAG
Sichtachse Ostseestandort Teichland, Grafik: LEAG
Sichtachse Ostseestandort Bärenbrück, Grafik: LEAG
Sichtachse Ostseestandort Merzdorf, Grafik: LEAG
Leuchtturmprojekt

Unser Projekt ist Deutschlands größte schwimmende PV-Anlage auf dem größten deutschen Bergbaufolgesee, ein innovativer Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und für die Lausitz als Modellregion der Energiewende und des Strukturwandels. Es stärkt Standort- und Imagefaktoren wie Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.

Eignung des Gewässers

Die Größe des Sees ermöglicht schwimmende Photovoltaik, ohne Potentiale für Naherholung und Tourismus einzuschränken. Das Projekt nutzt weniger als 1 Prozent der künftigen Seefläche, hält großen Abstand zu touristisch genutzten Ufern und gewährleistet die Schiffbarkeit. Die geringe Wassertiefe begünstigt die Verankerung und reduzierten Materialeinsatz. Ein Umspannwerk ist bereits vorhanden.

Wirtschaftsfaktor

Diese erste schwimmende Solaranlage der Lausitz initiiert die Entwicklung eines vielversprechenden PV-Segments mit hohem Potential in Brandenburg und Sachsen. Das Projekt erweitert nicht nur das regionale Erzeugungsportfolio LEAG, sondern trägt auch zum Erhalt von Wertschöpfung bei. Es ermöglicht, vor Ort gemeinsam mit Partnern Know-how aufzubauen, das bei weiteren Projekten zum Einsatz kommen kann.
 


Windenergieprojekt Forst-Briesnig II

Der Windpark Forst-Briesnig II ist auf einer 320 Hektar großen Rekultivierungsfläche des Tagebaus Jänschwalde geplant. Hier sind 17 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von 102 MW auf künftigen Landwirtschaftsflächen vorgesehen. Im Juli 2021 startete das Genehmigungsverfahren.

 

Das Planungsgebiet

Vorhabenfläche:

  • Landkreis Spree-Neiße; Stadt Forst (Gemarkung Briesnig) und Amt Peitz (Gemarkungen Horno und Heinersbrück)
  • im ehemaligen sachlichen Teil-Regionalplan (TRP) Windenergienutzung der Region Lausitz-Spreewald vom 16.06.2016 als Windeignungsgebiet ausgewiesen; Teil-Regionalplan derzeit in Neu-Aufstellung (Vorgaben für Vorhabenfläche weiterhin erfüllt)

Derzeitige Nutzung:

  • Kippenflächen des Tagesbaus Jänschwalde in Wiedernutzbarmachung mit dem Ziel landwirtschaftlicher Nutzflächen
  • fünf Bestandsanlagen des Windparks Forst-Briesnig I: Senvion, 3.2M122 NES; Nabenhöhe, 139 m; Gesamthöhe 200 m, Inbetriebnahme: Dezember 2018, Eigentümer: LHI-Gruppe, ehemals ABO Wind

Visualisierungen des geplanten Windparks Forst-Briesnig II

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für den Windpark Forst-Briesnig II werden die Auswirkungen auf das Landschaftsbild projektspezifisch analysiert und bewertet. Dabei helfen Visualisierungen, die das geplante Vorhaben schon heute sichtbar machen.

Das Landschaftsbild ist seit jeher von Menschen gemachten Veränderungen unterworfen. Das Ausmaß der Beeinträchtigung ist dabei auch mit der subjektiven Empfindung jedes Einzelnen verbunden. Dabei gilt die grundsätzliche Frage, was als schön oder als hässlich empfunden wird, als schwer zu beantworten. Je größer die Anlagen, umso mehr treten diese in das Blickfeld. Daher ist eine sensible Standortwahl für Windenergieanlagen wichtig. Eine willkürliche Planung ist hierbei ausgeschlossen, da bereits auf regionaler Ebene über die jeweiligen Eignungsgebiete entschieden wird. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wird die Veränderung des Landschaftsbildes dann projektspezifisch analysiert und bewertet, wobei auch die Erholungseignung des betroffenen Raums einbezogen wird. Bei Bedarf werden Maßnahmen zum Ausgleich des Eingriffs geplant.

Visualisierung der Anlage

Grießen, Grafik: LEAG
Heinersbrück, östlich, Grafik: LEAG
Grötsch, Grafik: LEAG
Heinersbrück, westlich, Grafik: LEAG
Gemeindeplatz Briesnig, Grafik: LEAG
Bohrau Süd, Grafik: LEAG
Mulknitz, Grafik: LEAG

Genehmigungsverfahren

  • nach Bundes-Immissionsschutzgesetz mit Beteiligung der Öffentlichkeit und Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
  • Untersuchung aller relevanten Einflussfaktoren auf die Umwelt und die umliegenden Gemeinden (u. a. Schall, Schattenwurf, Brandschutz, Standsicherheit, Artenschutz)
  • Expertise externer Sachverständiger und Gutachter
  • Einreichung des Genehmigungsantrags: Juli 2021 beim brandenburgischen Landesamt für Umwelt

Mehrwert für Gemeinden

  • Brandenburger Windkraft-Euro (10.000 Euro jährlich und flächenanteilig an die angrenzenden Kommunen in einem Umkreis von 3.000 Metern)
  • bundesweit Möglichkeiten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (2021)

Mehr Informationen zum Windpark Forst-Briesnig II


Photovoltaik-Freiflächenanlage "Energiepark Bohrau"

Der Energiepark Bohrau ist als PV-Freiflächenanlage auf einer rund 400 Hektar großen, landwirtschaftlichen Rekultivierungsfläche des Tagebaus Jänschwalde geplant. Er soll über eine Gesamtleistung von rund 400 MW verfügen. Am 18. Juni 2021 wurde des Projekt in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Forst (Lausitz) vorgestellt.

Fläche

rund 400 ha

Leistung

ca. 400 MW

Inbetriebnahme

2024 geplant

Planungsgebiet

Vorhabenfläche: 

  • Landkreis Spree-Neiße
  • Stadt Forst (Gemarkungen Bohrau, Weißagk)

Derzeitige Nutzung: 

  • rekultivierte Bergbaufolgeflächen des Tagebaus Jänschwalde in landwirtschaftlicher Nutzung

 

Genehmigungsverfahren

  • Nach Baugesetzbuch (BauGB) ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Dieser enthält Planzeichnung (Teil A) und textliche Festsetzung (Teil B) und wird durch Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Forst (Lausitz) erlassen.
  • Parallel ist die Änderung des Flächennutzungsplans in dem entsprechenden Bereich notwendig.
  • Für die Errichtung der PV-Freiflächenanlage bedarf es einer Baugenehmigung nach Brandenburgischer Bauordnung (BbgBO).

 

Mehrwert für die Gemeinde

  • zusätzliche Einnahmemöglichkeiten durch EE-Anlagen für den kommunalen Haushalt
  • gemeinsamer Ausbau der Stromnetz-Infrastruktur im Zuge des Netzanschlusses
  • Erneuerbare als Baustein für die regionale Strukturentwicklung (z.B. grünes Wasserstoffpotential vor Ort)

 

Zusammenarbeit mit Landwirten

  • Vereinbarungen über die Nutzung von Teilflächen für die PV-Freiflächenanlage
  • Auftragsvergaben im Zusammenhang mit Bewirtschaftung und Pflege der Flächen

 

 


Solarpark "Deponie Jänschwalde I"

Der Solarpark „Deponie Jänschwalde I“ ist als Freiflächen-Photovoltaikanlage auf einer rund 40 Hektar großen Böschungsfläche des stillgelegten Deponieabschnitts A der Aschedeponie Jänschwalde I geplant. Er soll über eine Gesamtleistung von rund 40 MW verfügen. Eine Inbetriebnahme der Freiflächenanlage ist 2023 vorgesehen.

Planungsgebiet

Vorhabenfläche:

  • Landkreis Spree-Neiße
  • Stadt Forst (Gemarkung Weißagk)
  • Gemeinde Wiesengrund (Gemarkung Gosda)

Derzeitige Nutzung:

  • in der Stilllegungsphase befindlicher Deponieabschnitt
  • Sukzessionsfläche mit dem Rekultivierungsziel Wald im Böschungsbereich

 

Genehmigungsverfahren

  • Änderung der abfallrechtlichen Plangenehmigung der Deponie Jänschwalde I mit Konzentration bezüglich Waldumwandlungsverfahren, Naturschutz, Baugenehmigung 
  • Zwischennutzung der Deponie durch die PV-Anlage mit Rückbau in den Jahren 2049/2050, um den Sukzessionsprozess bis 2080 abzuschließen
  • Stadt Forst (Lausitz) und Gemeinde Wiesengrund werden als Träger öffentlicher Belange (TöB) beteiligt

 

Nennleistung

ca. 40 MW

Jahreserzeugung

rund 40.000 MWh

Inbetriebnahme

2023 geplant

Gründung auf Deponieböschungen

Für die Gründung von Aufständerungen der Modultische kommen verschiedene Techniken in Betracht, die in Abhängigkeit von den deponietechnischen Anforderungen zu beurteilen sind, insbesondere dem Funktionserhalt der Oberflächenabdichtung.

Daher erfolgt die Gründung über ein speziell konzipiertes Montagesystem auf einem so genannten Anker. Dieses „Treesystem-Fundament“ nutzt ein Doppelpfosten-Fundament sowie schräge Einsätze.

Beton und Rammmaschinen kommen nicht zum Einsatz.


Photovoltaik-Freiflächenanlage "Solarpark Nochten - Am Kraftwerk"

Der Solarpark Nochten – Am Kraftwerk ist als etwa 21 Hektar große PV-Freiflächenanlage auf einer landwirtschaftlichen Rekultivierungsfläche des Tagebaus Nochten geplant. Er soll über eine Gesamtleistung von 21 MW verfügen. Am 28. Juni 2021 wurde das Projekt dem Technischen Ausschuss der Gemeinde Boxberg / O.L. vorgestellt.

 

Planungsgebiet

Vorhabenfläche:

  • Landkreis Görlitz, Gemeinde Boxberg / O.L.

derzeitige Nutzung:

  • rekultivierte Bergbaufolgeflächen des Tagebaus Nochten in landwirtschaftlicher Nutzung
  • Ausgangsfläche rund 32 Hektar groß (siehe Umring im Luftbild); Teilfäche von etwa 21 Hektar für die Errichtung der PV-Module vorgesehen

Fläche PV-Park

ca. 21 ha

Leistung

ca. 21 MW

Inbetriebnahme

2023 geplant

Genehmigungsverfahren

  • Nach Baugesetzbuch (BauGB) ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Dieser enthält Planzeichnung (Teil A) und textliche Festsetzung (Teil B) und wird durch Beschlussfassung durch die  Gemeinderatssitzung der Gemeinde Boxberg / O.L. erlassen.
  • Die konkrete Beplanung der Fläche einschließlich der Lage der Module wird im Bebauungsplanverfahren erarbeitet. Bestandteil des Bebauungsplans ist auch ein Umweltbericht, in dem die Auswirkungen auf  Mensch und Natur untersucht werden (u. a. Immission, Erholungsfunktion der Landschaft).
  • Parallel ist die Änderung des Flächennutzungsplans in dem entsprechenden Bereich notwendig. 
  • Für die Errichtung der PV-Freiflächenanlage bedarf es einer Baugenehmigung nach Sächsischer Bauordnung (SächsBO).

 

Landwirtschaft und Solarpark

  • Vereinbarung über die Nutzung von Teilflächen für die PV-Freiflächenanlage
  • Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Bewirtschaftung und Pflege der Flächen

Unsere Anlagen

2019 ging unser erster Solarpark Welzow III ans Netz. Seitdem hat sich viel getan. Wir haben mit EP New Energies nicht nur einen Partner für die Projektierung von EE-Anlagen an unserer Seite, sondern mit den LEAG energy cubes auch ein starkes Angebot für Betriebsführung und Vermarktung. Wartungsleistungen speziell für Windkraftanlagen bietet unsere Hauptwerkstatt MCR engineering. Das Portfolio bauen wir Stück für Stück aus.

PV-Park Welzow III

Die Photovoltaikanlage „Welzow III“ mit einer Erzeugungskapazität von 10 Megawatt ist Ende 2019 auf unseren Flächen auf dem Flugplatz Welzow in Betrieb gegangen. Sie ist von der juwi AG entwickelt worden und die dritte Anlage ihrer Art auf dem dortigen Terrain. Die Vermarktung erfolgt über die LEAG energy cubes. Mit dem Startup DENKweit aus Halle haben wir die Anlage erfolgreich einem ersten Qualitätscheck unterzogen.

Unsere Pressemitteilungen zu Welzow III

PV-Park Zschornewitz

In Zschornewitz stand einst eines der ältesten Kraftwerke Deutschlands. Es ging 1915 in Betrieb und wurde 1992 stillgelegt. Jetzt wird am Standort erneut Strom produziert – diesmal CO2-frei. Der PV-Park hat eine installierte Leistung von 4,5 MW. Mit einer Produktion von etwa 4,6 Millionen kWh im Jahr kann er somit rein rechnerisch rund 1.150 Vier-Personen-Haushalte mit grünem Strom versorgen. Projektiert hat das Projekt EP New Energies. Die Genehmigung erfolgte in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen der LEAG. Mit Inbetriebnahme im Juni 2021 übernehmen die Betriebsführung und auch die Vermarktung die LEAG energy cubes.

Unsere Pressemitteilungen zum PV-Park Zschornewitz

Dachanlagen Lübbenau und Cottbus

2020 gingen gleich zwei Dach-PV-Anlagen in Betrieb, projektiert von EP New Energies: Auf dem Dach des Konferenzcenters Spreewald in Lübbenau liefern seit Inbetriebnahme im April 510 Module etwa 70 Megawattstunden Strom. In Cottbus erzeugen 456 Solarmodule auf einer Fläche von etwa 746 Quadratmetern rund 125 Megawattstunden Strom im Jahr. Das Baugenehmigungsverfahren mit statischer sowie brandschutztechnischer Prüfung wurde über den LEAG Fachbereich für Genehmigungen abgewickelt. Die Betreuung beider Anlagen liegt seit der Inbetriebnahme bei den LEAG energy cubes. Zum Einsatz an beiden Gebäuden kommt auch die Technologie des Startups Energiekoppler. Mit ihrer intelligenten Swarm Box können Verbräuche und Vermarktung optimiert werden.

Unsere Pressemitteilungen zu den Dach-PV-Anlagen


LEAG energy cubes

Sie besitzen oder betreiben selbst Energieanlagen und suchen einen Betriebsführer oder das passende Stromvermarktungsprodukt? Unsere LEAG energy cubes bieten beides aus einer Hand. Nutzen Sie die Möglichkeit für ein individuelles Angebot. 

für Stromproduzenten

Von der geförderten Direktvermarktung für Ihre Neu- oder Bestandsanlagen über PPAs für Ü20-Anlagen bis hin zum Redispatch 2.0 - lernen Sie unsere Angebote im Bereich Erneuerbare Energien kennen. Stadtwerken, EVU oder Versorgungsgemeinschaften bieten wir Komplettlösungen für die Vermarktung von Regelenergie. Wir übernehmen für Sie auch die Betriebsführung Ihrer Energieanlagen

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für Industrie- und Gewerbekunden

Mit unserem Angebot für Industrie- und Gewerbekunden können Sie attraktive Zusatzerlöse generieren – individuell angepasst an Ihre Arbeits- und Produktionsprozesse. Nutzen die die Flexibilität Ihrer Anlagen und Maschinen und setzten Sie sie mit den LEAG energy cubes am Regelenergiemarkt gewinnbringend ein! 

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für Stromspeicher

Erweitern Sie die Einsatzmöglichkeiten Ihres Batteriespeichers durch Teilnahme am Batteriepool der LEAG energy cubes! Von der Bereitstellung von Primär- und Sekundärregelleistung bis hin zum optimierten Lademanagement – wir bieten für Ihre Batterie Service ganzheitlich aus der 360°-Perspektive.

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