LEAG startet Ausschreibung von Baugrundstücken in Trebendorf

15.05.2020

Wer träumt davon nicht: Ein tolles Grundstück, darauf ein schönes Haus, ein prächtiger Garten. Und ein See liegt auch gleich noch um die Ecke. In vielen Gegenden Deutschlands ist es aufgrund des Immobilienbooms unmöglich, zumindest aber schwer, auf jeden Fall aber teuer an solch ein Juwel zu kommen. In Trebendorf könnte sich jetzt aber eine realistische Chance bieten. Dank der LEAG, ihrem Grundstücksmanagement – und abhängig davon, dass man bei der gerade laufenden Ausschreibung von drei Baugrundstücken das richtige Gebot abgibt.

„Sie haben Fragen zum Objekt? Gerne sind wir für Sie da“, sagt Karen Beringschmidt. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Sandra Streich vom Grundstücksmanagement ist sie für die Vermarktung der ersten drei von vorrausichtlich 43 Grundstücken am Ansiedlungsstandort Trebendorf zuständig. Was sie im Angebot hat, ist eher selten zu finden: „Drei großzügige, gut geschnittene Baugrundstücke, die wunderbar gelegen sind und viel Raum zur Realisierung der eigenen Immobilie lassen“, erläutert Beringschmidt begeistert. Noch bis zum 2. Juni können Gebote für die drei Preziosen abgegeben werden.

Direkt am See liegt der Ort Trebendorf, jede Menge Wald, Wiese und Wasser gibt es in der Nachbarschaft der angebotenen Grundstücke, Foto: LEAG

Trebendorf liegt im Landkreis Görlitz in Sachsen, Karte: LEAG

Die Lage ist wirklich außergewöhnlich: Trebendorf liegt in einer waldreichen Gegend am Rand der Muskauer Heide. Die Gemeinde wird durch die Struga im Osten und die Spree im Westen begrenzt. In ca. 1,5 Kilometer von der Dorfmitte erreicht man den Halbendorfer See. Die Grundstücke liegen an ruhigen Anliegerstraßen, ca. 5 Kilometer von der großen Kreisstadt Weißwasser entfernt. Was will man mehr?

Sandra Streich deutet auf das Exposé zum Baugrundstück in Trebendorf Dorfgebiet Kaupe, Bauparzelle K10: „Das sehr großzügig geschnittene und ebene Baugrundstück (Größe: ca. 34 m x 76 m) befindet sich an einer ruhigen Anliegerstraße, in einem Gebiet, dass westlich und nördlich von Wald umgeben ist.“ Die Nachbargrundstücke seien ebenfalls sehr weiträumig und zum Halbendorfer See sind es nur etwa 250 Meter Luftlinie. Der Kindergarten ist fußläufig in ca. einem Kilometer erreichbar. Die Schule und die nächst gelegenen Einkaufsmöglichkeiten befinden sich etwa drei Kilometer entfernt in Schleife. Das sind Sätze, die Bauherrenherzen höherschlagen lassen.

Die Lagekarte zeigt, wo sich die ausgeschriebenen und noch auszuschreibenden Parzellen befinden, Foto: LEAG

Grundstücke werden ausgeschrieben

Impressionen aus Trebendorf, hier der Dorfteich, Foto: LEAG

Beringschmidt bringt es auf den Punkt. „Es sind Traumgrundstücke. Suchen und finden geht hier ganz schnell.“ Das ist wahr: Im Internet finden sich alle notwendigen Informationen gut aufbereitet unter www.leag.de/de/immobilien. Dafür hat das Team um seinen Chef Henry Renn gesorgt. „Über den Zuschlag entscheidet dann das höchste Gebot. Es gelten die Ausschreibungsbedingungen der LE-B“, betont der. „Eigentümerin der Grundstücke ist die Lausitz Energie Bergbau AG. Und die LE-B behält sich die vollständige Entscheidungsfreiheit darüber vor, ob, wann, an wen, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen die Grundstücke veräußert werden“, erläutert Renn den rechtlichen Kontext. Er leitet das Grundstücksmanagement des Bergbaubereichs der LEAG, welches parallel zu den Kollegen im Kraftwerksbereich arbeitet und aktuell unter anderem mit der Ausschreibung der Grundstücke in Trebendorf beschäftigt ist, denn noch bis Anfang Juni können für die ersten drei Grundstücke Gebote abgegeben werden.

Erste Gebote für drei Grundstücke möglich

Auch im Dorfgebiet Kaupe sind Grundstücke ausgeschrieben bzw. werden diese noch ausgeschrieben, Foto: LEAG

„Das ist keine Versteigerung, sondern eine Ausschreibung“, erklärt Renn. Theoretisch könnte also ein Euro mehr den Zuschlag erbringen. Doch das hält Renn für ziemlich unrealistisch und empfiehlt interessierten Bietern sich am Grundstücksrichtwert im Geoportal Sachsen zu orientieren (https://www.boris.sachsen.de/bodenrichtwerte-aktuell-4032.html). „Geht für eine Bauparzelle das exakt gleiche Höchstgebot ein, werden die Bieter zu Nachgeboten aufgefordert“, betont Renn. Und für Schnäppchenjäger gilt: Es werden nur Gebote angenommen, die auch den reellen Wert der Grundstücke widerspiegeln.

Beginnend mit der Ausschreibung der ersten drei Grundstücke will die LE-B am Standort Trebendorf insgesamt 82.700 qm an Baugrundstücken verkaufen. Die einzelnen Grundstücke sind komfortable 1.000 bis 4.000 qm groß. „In dieser Größenordnung ist das Neuland für uns“, sagt Renn.  Neben der Vermarktung von Grundstücken ist das Grundstücksmanagement mit seinen 15 Mitarbeitern für den Grunderwerb zur Weiterführung des Tagebaubetriebs und die Sicherung von Dienstbarkeiten und Rechten auf Grundstücken Dritter zuständig.

Ideale Bedingungen für Bauherren

Impressionen aus Trebendorf, hier die Windmühle, Foto: LEAG

Ziel der Grundstücksvermarktung sei es, nicht mehr betriebsnotwendige Grundstücke zu veräußern und einer neuen Verwendung zuzuführen. „Hier gilt es jetzt Erfahrungen mit Baugrundstücken zu sammeln“, betont Renn. Zumal die Grundstücke auch über online-portale wie Immobilienscout24 und die lokalen Amtsblätter angeboten werden. Die Verpachtung, Vermietung und der Verkauf einzelner, nicht mehr betriebsnotwendiger Grundstücke erfolgt aufgrund der jahrelangen Erfahrung bereits routiniert und in Abstimmung mit weiteren Fachbereichen der LEAG.

Fürs erste aber gilt: Wer in der ersten Runde als Glücklicher mit dem höchsten Gebot den Zuschlag erhält, kann quasi sofort mit dem Bauen loslegen. Die Grundstücke sind voll erschlossen. Aber natürlich stehen realistischerweise noch die Beurkundung des Kaufvertrages beim Notar, Termine mit einem Bauplanungsbüro und die notwendige Baugenehmigung im Wege. „Aber in rund einem halben Jahr könnte mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden“, ist Renn optimistisch. Ideale Bedingungen also für Bauherren und Baufrauen, die sonst eher selten sind. Beim Team vom Grundstücksmanagement erwartet man, dass sich viele junge Familien, LEAG-Mitarbeiter und Rückkehrer aus den alten Bundesländern für den Baugrund interessieren. Aber auch auf Nachfragen aus den teuren Metropolen Berlin und Dresden sei man vorbereitet, betont Beringschmidt. Die tolle Lage und die hohe Freizeitqualität in der grünen Umgebung ziehe viele an. „Und dann ist da noch die tolle, neue Schule in Schleife. So etwas gebe es in Berlin wohl eher selten“, lacht sie.

Die Gemeinde bietet schon jede Menge Infrastruktur, so ist ein Kindergarten als auch ein Sportkomplex vorhanden, Foto: LEAG

Eigenheim im Grünen greifbar

Doch auch in Trebendorf gilt: Der Kaufpreis muss komplett eingegangen sein, bevor die gesicherte Eigentumsübertragung von statten geht. „Die Grundstücke stehen bereit. Der weitere Ablauf ist dann Sache des Bauherrn“, erklärt Renn. Und Streich und Beringschmidt ergänzen: „Wem jetzt noch die notwendigen Mittel zum Bauen fehlen, der kann das Grundstück auch noch unbebaut liegen lassen. Hier gibt es keinerlei Zeitdruck.“ Wie bereits den Exposés und Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen ist, sind die Baugrundverhältnisse in Trebendorf mit seiner Nähe zum Tagebau Nochten anspruchsvoll. Die zukünftigen Bauherren erhalten hierzu kostenfrei eine geotechnische Stellungnahme zur Planung der Bebauung von der LE-B.

Das Baugebiet Trebendorf bietet also beste Bedingungen für die Verwirklichung des Traums vom Eigenheim im Grünen - und das mit einem See direkt vor der Haustür. Mit ein bisschen Glück und dem richtigen Gebot könnte dieser Traum für Einige also bald Realität werden.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen?

Dann schreiben Sie uns

Themen

Teilen

Autor

Steffen Herrmann

Nach meinem Studium der Verwaltungswissenschaften am Bodensee und diversen Stationen als Journalist in Baden-Württemberg und Berlin hat es mich die Kommunikation gezogen - zunächst für ein Ministerium in Berlin und dann für fast ein Jahrzehnt bei Vattenfall. Nun freue ich mich, seit Gründung der LEAG der Medien-Ansprechpartner für alle LEAG-Themen in Berlin zu sein.

Mehr von Steffen Herrmann