Der Beruf des Bergmannes ist tief verwurzelt in Tradition und Zeremonien. Dazu gehört auch der Ledersprung. Dieser Sprung über das „Arschleder“, welches früher zur Arbeitskleidung zählte und noch heute zur Paradeuniform der Bergleute gehört, symbolisiert den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Dabei springt der Auszubildende mit beiden Füßen zugleich in den Beruf. Der Sprung an sich ist nicht schwer, aber springen selbst darf nicht jeder: Die Ausbildung in Schwarze Pumpe würdigt mit der Zeremonie nur die Besten der im Sommer gestarteten 116 Auszubildenden. Alle haben jetzt ihre Probezeit erfolgreich absolviert.

Neben den Eltern der Auszubildenden und ehemaligen Mitarbeitern sind auch Gäste aus der Region zur Veranstaltung geladen. Dabei sind auch Vertreter der Industrie- und Handelskammer Cottbus und der Handwerkskammer Cottbus sowie der Leiter der Bautzener Agentur für Arbeit, Thomas Berndt.

 

 Das Arschleder, über das der Sprung erfolgt, Foto: LEAG

 

Ausbildung in Schwarze Pumpe

Die Ausbildungsstätte Schwarze Pumpe liegt im Bundesland Brandenburg an der Grenze zu Sachsen. Das Unternehmen bildet auf dem Werksgelände von Schwarze Pumpe aktuell 324 Auszubildende aus. Aktuell läuft das Auswahlverfahren für das nächste Ausbildungsjahr. 

 

Der Artikel erschien zuerst im Vattenfall Blog.

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Daniela Sasonow

Meine berufliche Wiege stand in Brunsbüttel, genauer im dortigen Kernkraftwerk. Von da ging es stromaufwärts über Hamburg und Berlin in die Lausitz. Seit Beginn dieses Jahrtausends arbeite ich in der Unternehmenskommunikation: erst analog, jetzt digital. Mein Antrieb ist die Neugierde und der Spaß am Ausprobieren. Und ich bin ein großer Fan der Sesamstraße. In diesem Sinn: ... 1000 Tolle Sachen die gibt es überall zu sehen, manchmal muss man fragen um sie zu verstehen....

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